Erde an…

Die ersten beiden Promo-Tage sind rum und alles läuft im Grunde wie erwartet. Leider nicht besser, aber das kann noch kommen, der Zug rollt erst an. Gestern hat xtme ein Gewinnspiel zum Buch geschaltet, unter anderem gibt es einen Kindle Paperwhite zu gewinnen. Es lohnt sich wirklich.

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Morgen soll das Buch als E-Book-Tipp auf lesen.net vorgestellt werden, übermorgen folgt deren Newsletter. Ich bin gespannt, was das bringt, eigentlich müsst das etwas hermachen. Am Donnerstag stellt xtme das Buch zudem noch einmal als Empfehlung vor. Eigentlich ist für alles gesorgt, jetzt muss »Berlin Metropolis« nur noch einen Nerv treffen und die Welle machen. Wenn´s weiter nichts ist… 😉

Das Ganze ist ungemein aufregend und natürlich verbringt ein sportlicher Typ wie ich viel zu viel Zeit vor den Statistiken. Man glaubt so sehr an das Projekt, dass man sich kaum vorstellen kann, dass nicht mindestens 1o Leute in der Stunde das Buch kaufen. Jede Stunde, in der das nicht passiert, leidet man etwas. Es geht dann nicht so, wie es soll, am liebsten würde man sofort etwas unternehmen. Meistens geht das nicht. Man kann und soll die Eulen aber nicht nach Athen tragen. Loslassen ist wohl das bessere Stichwort. Das Universum machen lassen. Irgendetwas in der Art.

Das ist nicht so leicht. Man sieht sein eigenes Buch vier Plätze hinter Fitze und würde am liebsten selbst in die Läden rennen…

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Auch wenn es schwerfällt, wenn man so viel in das Projekt investiert hat, ist es gerade dann aus verschiedenen Gründen notwendig, loszulassen. Erstens, weil man sich auch mal kurz Ruhe gönnen muss und zweitens, weil ich ohnehin weitermachen werde. Ich habe all das nicht in die Waagschale geworfen, um auf einer schnellen Welle reiten und ganz schnell viel Geld verdienen möchte, sondern weil das Schreiben meine Leidenschaft ist und mein ganzes Herz daran hängt; an diesem Buch ganz besonders. Jede gute Chart-Stunde hilft und freut mich sehr, aber jede schlechte Stunde ändert nichts daran, dass ich bereit für jeden langen Weg bin. Also warum Energie auf Trübsal zu verschwenden, wenn man auf einer kleine Etappe noch nicht alles erreicht hat. Außerdem steht das Buch gerade auf Platz 460 der Amazon-Gesamtcharts, also wer wollte da mit den Krokodilen weinen gehen…

Natürlich helfen Verkäufe nicht nur dem Ego, sondern allem anderen auch, aber darum geht es nicht (nur). Man muss den Dingen Zeit geben und sich Atem aufsparen. Er wird noch gebraucht werden. Nächstes Jahr wird es große Veranstaltungen mit Live-Painting geben und der zweite Teil der Metropolis-Reihe liegt auch quasi schon lektoratsbereit in der Schublade. Wenn ich daran denke, würde ich am liebsten schon wieder die Verkaufszahlen überprüfen, um eine Ahnung zu entwickeln, wie viel Zeit ich mir für so etwas werde leisten können. Aber ich mache das mal nicht, ich mache die Kiste hier zu, nehme mir ein Buch und werde ein Bad nehmen. Letztendlich müssen die Leser entscheiden, ob sie einem solchen Buch eine Chance einräumen oder nicht. Für den Moment seid also ihr dran! 😉

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