Ich habe im letzten Beitrag angekündigt, dass sich durch die Geburt meines kleinen Sohnes die Prioritäten verschoben haben. Das hat sich in den letzten Wochen fortgesetzt und u.a. durch Krankenhausaufenthalte verhärtet. Trotzdem bin ich so produktiv wie selten gewesen, hatte aber für Marketing und „social media talk“ kaum Zeit und Nerven. Daher bringe ich Euch hier und heute auf den neuesten Stand, indem ich zwei Challenges poste, für die ich mir auf instagram bzw auf Facebook zeitgenommen habe, weil sie von lieben Menschen an mich herangetragen wurden.

#NeuesProjekt (Facebook)

Elyseo da Silva hat mich auf Facebook aufgefordert, die ersten 4-6 Sätze aus einem aktuellen Projekt zu posten und 10 weitere zu tagen. Ich gebe Euch 3 sehr rohe Sätze, dafür eine kleine Erklärung, die man auch als Statusupdate werten kann. Wegen Babypause ist es ja arg still um mich geworden …

Ich habe im November noch schnell die erste Fassung von Metropolis III durchgedonnert, zeitgleich aber an einem „richtigen Thriller“ gearbeitet, weil der Zug, den ich anschieben will, etwas Zündung braucht und ich es Leid bin, immer als Maximalfantast und Dickbrettbohrer zu gelten.
Den Thriller habe ich im Januar (weitgehend mit Baby im Arm) fertig geplotet. Ich hatte einen Lauf, habe aber gemerkt, dass das Buch wieder fast so komplex und politisch gerät wie die Metropolis-Bücher. Also habe ich im Februar (wieder mit Baby im Arm) einen weiteren Thriller geplotet, der davor ansetzt und mal wirklich Mystik und Atmosphäre an die Stelle von Politik und Intrigen setzt.
Der Ausschnitt unten ist aus dem zweiten der Thriller (Arbeitstitel »Operation Gomorra«), von dem ich im Januar auch ein paar Kapitel geschrieben habe. Fertig stellen werde ich aber zuerst das Buch, das davor spielt. Noch Fragen? 

 

#5factsaboutme (instagram)

– Ich habe Musik studiert und als Komponist und Musikproduzent gearbeitet, mich schon 2003 von der Musik ab und dem Schreiben zugewandt. Um damit »ernst« zu machen und mehr Zeit zum Schreiben zu haben, habe ich 2010 meine über die Jahre bunt durchmischten „Karrierejobs“ aufgegeben und stattdessen in Berliner Bars gearbeitet, um tagsüber schreiben zu können.

– Der Masterplan meiner »Schreiblaufbahn« war oder ist, eine künstlerisch ambitionierte Vision mit Verkaufserfolg zu verbinden. Warum? Weil ich mich nicht verbiegen kann, man aber ohne Verkaufserfolg nicht die Zeit hat, die man für richtig gute Bücher benötigt.

– Ich habe früher sogar Kakteen mit links um die Ecke gebracht, mittlerweile aber meinen grünen Daumen entdeckt. Mein Schreibplatz gleicht einem kleinen Urwald. Um meinen quasi-antiken Sekretär stehen Pflanzen, die ich klein gekauft habe, die mittlerweile zum Teil größer als ich sind.

– Am 31.12.16 wurde mein Sohn Alvar Noah geboren. Nun schreibe ich meistens mit ihm. All das bedeutet eine Umgewöhnung, aber solche Umgewöhnungen sind immer gut für kreative Prozesse und Charakterbildung, wenn man sie annimmt. Auf einer Schreibreise nach San Francisco ist mir einmal genau in dem Moment mein Rechner kaputtgegangen, als ich losschreiben wollte. Nach einem Moment des Ärgerns bin ich in eine Kunsthandlung gegangen, habe mir ein Sketchbook gekauft und bin damit durch die Cafés der Stadt getingelt. Es war groß.

– In den letzten beiden Jahren habe ich mit der Metropolis-Reihe dystopische Thriller herausgebracht. Das Feedback war super, finanziell hat es mich ruiniert. Ich bleibe dieser Linie treu, schreibe aber gerade an einigen »richtigen Thrillern«, um das Feld der Möglichkeiten etwas zu erweitern 😉

Bald erzähle ich mehr über die neuen Projekte und poste weitere Ausschnitte. So viel schon jetzt: Ich glaube, es wird sehr spannend und auch ganz gut 😉

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